Wednesday, October 29. 2008Googles Android jetzt Open-Source
Google Android ist das Handy-Betriebssystem, das Google entwickelt hat. Als es erstmals vorgestellt wurde, staunten viele nicht schlecht. Eigentlich war mit der Vorstellung eines vollwertigen Google-Handys gerechnet worden. Aber Google bleibt seinem Software- Fokus treu und hat mit Android einen Linux-Ableger entwickelt, der mit dem T-Mobile G1 auch schon seine Praxistauglichkeit unter Beweis stellt. Jetzt ist der Weg frei, dass Android bald auf (fast) jedes Handy kommt.
Welches Betriebssystem auf dem Handy läuft, ist stets eine wichtige Frage, um die Bedienerfreundlichkeit und den Funktionsumfang eines Handys zu beurteilen. Da ist es schon viel versprechend, dass Google Android jetzt als Open Source, also als quelloffene Software, herausgibt. Nun können Entwickler aus aller Welt schauen, welche Software sie für das Android-Betriebssystem entwickeln. Vor allem aber sollen mehr Handy-Hersteller sich jetzt für das leistungsstarke, aber kostenlose Betriebssystem entscheiden. Die Auswirkungen, die Android haben könnte, sind umfangreich. Es wäre ganz normal, neue Anwendungen auf das Handy zu laden - und das System soll dabei von vorn herein auf möglichst viele Eigenheiten der Mobiltelefone eingehen. So sind Touchscreen-Handys und Handys mit Volltastatur ebenso auf dem Plan der Entwickler, wie ganz normale Modelle. Das T-Mobile G1 demonstriert, was mit Android alles möglich ist. Flüssig sind Google-Services wie die Suche, aber auch Maps, ein Browser und Mail in die Nutzung integriert. Inhalte wie Telefonnummern oder Mailadressen werden ganz einfach an betreffende Anwendungen übergeben. Abzuwarten bleibt, ob Android mit diesem Schritt von Google nun auch auf einfachere Handys findet - oder ob es seine Stärken vor allem auf Smartphones ausspielen wird. Monday, October 20. 2008LG Prada II Handy - Mehr Luxus im zweiten Anlauf
Das Prada-Handy war eine der edleren Varianten des Handys mit Volltouchscreen. Während aber das Design voll überzeugte, war es schon beim Marktstart mit den Funktionen nicht auf der Höhe des technisch machbaren. Mit dem nun angekündigten neuen Prada-Handy wird einiges besser. Das Handy ist nun deutlich schneller bei Onlineanwendungen und bietet den Nutzern deutlich mehr Bedienkomfort.
Während bei dem ersten Prada-Handy alles über den Touchscreen lief, bietet LG nun die Wahl: Immer noch können die Nutzer alles per Touchscreen steuern, aber hinter dem großen Bildschirm verbirgt sich eine Volltastatur, die auch längere Textnachrichten und E-Mails in komfortabler Form ermöglicht. Neben der ausziehbaren Tastatur ist vor allem die Onlinekomponente deutlich besser. Mit HSDPA zieht jetzt mobiles Internet in Höchstgeschwindigkeit ein - bis zu 7,2 Mbit wird das neue Prada-Handy erreichen. Und WLAN macht in Empfangsgebieten noch schnelleres Surfen möglich. Bereits bei der ersten Ausgabe war die Kamera hochwertig. Eine Schneider-Kreuznach-Linse sorgte für gute Bildqualität, allerdings ließ die Auflösung mit 2 Megapixeln zu wünschen übrig. Mit 5 Megapixeln ist auch dieses Problem ausgebügelt. Der Rest bleibt im Wesentlichen gleich - der leistungsstarke Mediaplayer mit Unterstützung der wichtigsten Formate, der große, hochauflösende Bildschirm und das Design, bei dem Prada mehr, als nur den Namen spendiert hat, wurden nicht angetastet. Nur können stilbewusste Kunden sich diesmal auf ein Handy freuen, dass auch unter der Haube Luxus bietet. Tuesday, October 14. 2008Blackberry Storm - Sturm im Smartphone-Sektor
Der Name ist mutig, das Konzept allerdings auch: Mit dem Storm stellt Blackberry das erste eigene Smartphone, vor, dass Touchscreen gegen Tastatur tauscht. Da Blackberry vor allem als zuverlässige Bürohandys mit Volltastatur ihren Markt erobern konnten, ist das mindestens ein ungewöhnlicher Schritt. Aber der Hersteller weiß auch schon, wie man die Kunden für die neue Bedienung gewinnen will: Komfortable Extras wie beim iPhone, edle Präsentation und ein Touchscreen, der nachgibt wie eine Tastatur.
Klingt unmöglich, ist beim Blackberry Storm aber angeblich wirklich vorhanden: Nicht nur ein dezentes Klickgeräusch soll jede registrierte Eingabe begleiten, sondern das Display soll wirklich spürbar nachgeben. Das klingt nach einer ungewöhnlichen Innovation, und so kann man auf erste Tests der innovativen Blackberry-Lösung gespannt sein. Der integrierte Lagesensor hilft, damit das Handy dabei immer so ergonomisch wie möglich auftritt: Hält man das Handy quer, hat man die vollwertige QWERTZ-Tastatur zur Verfügung. Hochkant stellt das Storm auf das bekannte Design um, bei dem jede Taste zwei Buchstaben abdeckt, und die Eingabe per Wörterbuch interpretiert wird. Das Innenleben ist wenig überraschend ganz auf dem hohen Smartphone- Standard, den man mit Blackberry verbindet. Text kann hier durch die Anwendungen in die Zwischenablage kopiert werden, Office- Termin- und Mailanwendungen sind ein Herzstück des Handy, kein Nachgedanke. Außerdem kommt ein leistungsstarker Multimediaplayer, GPS, eine ordentliche Digicam und mit HSDPA und WLAN die ideale Onlineanbindung mit dem Handy. Damit könnte das Storm alle Anwender begeistern, die mehr als nur gutes Design suchen. Monday, October 6. 2008Samsung M8800 Pixon: Handy für Fotografen
Dass Handys längst mit herkömmlichen Digitalkameras mithalten können beweist das Samsung M8800 Pixon eindrucksvoll. Mit dem neuen Touchscreen-Handy bringt Samsung alle hochwertigen Details, die auch bei aktuellen Kompaktkameras auf dem Datenblatt stehen - und weil ein modernes Handy auch ein Taschencomputer ist, bringt das Samsung M8800 Pixon noch viele Funktionen rund ums Foto mit, die bei Digicams Fehlanzeige sind.
Bei den Leistungsdaten der integrierten Kamera des M8800 Pixon scheint alles zu stimmen: 8 Megapixel Auflösung, 16-facher Digitalzoom und zweistufiges Fotolicht wappnen die Kamera auch für schwierige Aufnahmebedingungen. Zusätzliche Funktionen hat die M8800 Pixon dazu nicht zu knapp: Der Autofokus ist keine Überraschung, aber dass mit Shake Reduction, Gesichts- und Lächelerkennung sowie einer Panoramafunktion alle Funktionen moderner Digicams an Bord sind, überrascht doch positiv. Ist ein Bluetooth-fähiger GPS-Empfänger vorhanden, kann der dazu für Geotagging eingesetzt werden, um jedem Bild Ortsinformationen anzuhängen. Aber als Handy mit Volltouchscreen und schnellem HSDPA-Onlinezugang hat das Samsung M8800 Pixon mehr zu bieten. Der Lagesensor kann Informationen der Handyausrichtung passend drehen - in Verbindung mit dem großen Bildschirm kann man so auch unterwegs prima Fotos präsentieren. Filme werden ebenfalls in voller Fernsehauflösung aufgezeichnet und finden per TV-Ausgang auf den Fernseher. Der integrierte Multimediaplayer unterstützt dazu gängige Musik- und Videoformate. Da ist auch der recht üppige interne Speicher von 200 Megabyte schnell voll. Allerdings wird per MicroSD-Karte bei Bedarf ganz einfach nachgerüstet. Ab dem Oktober kann man mit dem Samsung M8800 Pixon rechnen.
(Page 1 of 1, totaling 4 entries)
|
Blog abonnieren |