Google hatte noch ganz vornehm erklärt, mit Android entwickle man nur ein Betriebssystem für
Handys, einsetzen sollten es dann andere. Das heißt natürlich nicht, dass man nicht an dem Einsatz beteiligt sein kann. Das kürzlich vorgestellte
T-Mobile G1 ist dann auch eine gemeinsame Anstrengung von T-Mobile als exklusivem Vermarkter und Netzanbieter, HTC als eigentlichem Entwickler des Handys und natürlich Google als Lieferanten des Betriebssystems. Das neue Smartphone bläst zum Angriff auf das iPhone - und ist doch ganz anders.
Das G1 bietet mehr als nur einen Touchscreen. Hinter dem Touchscreen versteckt sich noch eine volle Tastatur, außerdem kann man einen Trackball unten am Gehäuse bedienen. Die Nutzerführung sieht beeindruckend einfach aus. Kurze Wisch- und Zeigebewegungen bringen alle wesentlichen Funktionen in Rekordzeit auf den Bildschirm.
Vor allem als Onlinekünstler soll das G1 überzeugen. Natürlich besitzt es dafür Unterstützung von UMTS und WLAN. Welche Dienste genau auf dem deutschen Markt zur Verfügung stehen werden, ist noch nicht genau bekannt; das Handy kommt früh im nächsten Jahr. In den USA wird das Handy allerdings in Kombination mit Google Streetview zum Kompass, der immer genau den Weg zeigt. Dazu kann man Musik im Mp3-Format bei Amazon kaufen. Und für Anwendungen aller Art stehen natürlich die internetbasierten Google-Apps zur Verfügung. Damit sind alle, die jetzt schon Mails, Termine und Dokumente bei Google verwalten, die ideale Zielgruppe für das G1. Denn in Zukunft sind die Daten dann immer an derselben Stelle - online. Lästige Datensynchronisierung kann man sich dann ganz sparen.