Monday, November 17. 2008Nokia E63: Business-Smartphone mit Volltastatur
Nokia bringt mit dem E63 ein weiteres Smartphone auf den Markt, das Profis überzeugen soll, und ihnen auch Unterhaltung anbietet. Dafür wird der Kniff verwendet, der schon beim E71 gut funktioniert hat: Das E63 bietet zwei verschiedene Profile. So können Nutzer streng zwischen Geschäftlichem und Privaten trennen und müssen sich keine Gedanken über private Mails im Business-Postfach oder gemischte Adressbücher mehr machen.
Klar als Arbeitshandy zeigt sich das E63 auch mit dem Design. Zwar gibt es das Handy in ansehlichen Blau- und Rottönen, aber die Volltastatur spricht gezielt Nutzer an, die unterwegs Dokumente bearbeiten oder lange Mitteilungen schreiben müssen. Dank UMTS und WLAN sind die professionellen Nutzer dabei immer optimal online. Das S60-Betriebssystem verspricht viele Anwendungsmöglichkeiten. So kann das Handy Office-Dokumente bearbeiten, hilft dank Nokia Maps bei der Navigation und ist um viele Anwendungen erweiterbar. Auch die Unterhaltung soll aber nicht zu kurz kommen. So kann man mit der integrierten Digicam mit 2 Megapixeln und Fotolicht zumindest Schnappschüsse machen. Neben Radio besitzt das Handy auch umfangreiche Unterstützung für verschiedene Audioformate. Damit Nutzer auch gern unterwegs Musik hören, wurde an eine 3,5-mm-Klinkenbuchse gedacht. So kann man den eigenen Kopfhörer an das Handy anschließen. Der Speicher ist erweiterbar, so dass man auch genug Unterhaltung mitnehmen kann. Attraktiv ist an dem Handy auch der Preis. In bisherigen Ankündigungen ist von 238 Euro die Rede - das wäre ungewöhnlich wenig für ein so leistungsstarkes Smartphone. Monday, November 10. 2008Sony Ericsson W705 - Walkman und Netzkünstler
Mit dem Walkmanhandy W705 stellt Sony Ericsson ein neues Topmodell vor, das bei Musikliebhabern mit vielen Funktionen punkten soll. Wie bereits andere aktuelle Walkmanhandys vollbringt das W705 Taten, die normale Musikplayer nicht können. Das Handy springt nicht nur auf Schütteln an, es findet auch heraus, wer der Interpret eines Songs ist und passt sich der Stimmung des Nutzers an.
Auch mit dem W705 setzt Sony wieder auf das praktische Slider-Design: Musiktasten sind auch bei zugeschobenem Handy erreichbar, das Handy besitzt so den normalen Formfaktor eines Mp3-Players. Intuitiv steuert sich die Musikwiedergabe dank Shake Control. Und mit der SensMe-Funktion kann der Nutzer sich stimmungsabhängige Playlisten anlegen. TrackID ist schließlich die Funktion, mit der man ein paar Sekunden Musik aufnimmt und online herausfindet, von wem sie ist. Beim Hochladen können Nutzer eine angenehme Überraschung erleben - das W705 beherrscht nämlich nicht nur den Datenturbo HSDPA für schnelle Downloads, es lädt Inhalte per HSUPA auch rasend schnell hoch. Sogar WLAN unterstützt das Handy noch. Zusammen mit dem Lagesensor, der Inhalte immer passend auf dem Handybildschirm ausrichtet ist das W705 damit auch ein starker Kandidat für Onlinedienste. Mit der 3,2 Megapixel-Digicam mit Fotolicht ist das Modell so vielleicht auch für Fotoblogger interessant. Für soviel Multimedia würde der interne Speicher von 120 Megabyte wohl nicht lange vorhalten. Aber Sony Ericsson legt dem Handy eine 4 Gigabyte- Speicherkarte bei und schafft so genug Platz. Früh im nächsten Jahr soll das Handy kommen. 329 Euro ist die offizielle Preisempfehlung. Monday, November 3. 2008Sony Xperia X1 - Das neue Referenz-Smartphone?
Mit dem Xperia X1 wirft Sony Ericsson alles in eine Waagschale. Das Smartphone soll als Flaggschiff der Konkurrenz vormachen, wie ein modernes Smartphone aussehen kann. Mit dem Multifunktionsgerät geht Sony Ericsson einige Schritte weiter auf den vollwertigen mobilen Computer zu. Aber kann das Modell gegen iPhone, HTC Touch Pro und Konsorten bestehen?
Das Sony Ericsson Xperia X1 ist auf dem Datenblatt fast unschlagbar. Das Handy besitzt im wesentlichen alle Features, die heute eine Rolle spielen. Schnelles Internet mit HSDPA und WLAN, mobile Navigation mit GPS, Kamera und Videoaufzeichnung, volle Softwarefunktionalität mit Windows Mobile - das Handy scheint auf den ersten Blick nur aus Stärken zu bestehen. Schwächen kann man nur im Detail ausmachen, wenn man genauere Leistungsdaten mit denen konkreter Konkurrenzmodelle vergleicht. Sony Ericsson versteht offenbar, dass man nur mit modernen Funktionen keine Kunden begeistert. Entsprechend stehen Design und Bedienkonzept des Xperia X1 im Mittelpunkt. Der leicht geschwungene Seitwärts- Slider setzt auf eine ganze Reihe Steuerungsmöglichkeiten: Über den Touchscreen, mit der 4-Wege-Taste, mit einem optischen Joystick und über die Volltastatur kann das Handy gesteuert werden. Auch bei der Nutzerführung will Sony Ericsson jeden Kundenwunsch erfüllen: Windows Mobile gibt dem Anwender Freiräume. Die großen Panels, die im Hauptmenü anwählbar sind, kann der Nutzer nach Wunsch belegen. Ob Sony Ericsson mit dem Xperia X1 den erwünschten Erfolg landen wird, weiß man natürlich noch nicht. Man wird aber kaum behaupten können, der Konzern habe nicht alles versucht. Wednesday, October 29. 2008Googles Android jetzt Open-Source
Google Android ist das Handy-Betriebssystem, das Google entwickelt hat. Als es erstmals vorgestellt wurde, staunten viele nicht schlecht. Eigentlich war mit der Vorstellung eines vollwertigen Google-Handys gerechnet worden. Aber Google bleibt seinem Software- Fokus treu und hat mit Android einen Linux-Ableger entwickelt, der mit dem T-Mobile G1 auch schon seine Praxistauglichkeit unter Beweis stellt. Jetzt ist der Weg frei, dass Android bald auf (fast) jedes Handy kommt.
Welches Betriebssystem auf dem Handy läuft, ist stets eine wichtige Frage, um die Bedienerfreundlichkeit und den Funktionsumfang eines Handys zu beurteilen. Da ist es schon viel versprechend, dass Google Android jetzt als Open Source, also als quelloffene Software, herausgibt. Nun können Entwickler aus aller Welt schauen, welche Software sie für das Android-Betriebssystem entwickeln. Vor allem aber sollen mehr Handy-Hersteller sich jetzt für das leistungsstarke, aber kostenlose Betriebssystem entscheiden. Die Auswirkungen, die Android haben könnte, sind umfangreich. Es wäre ganz normal, neue Anwendungen auf das Handy zu laden - und das System soll dabei von vorn herein auf möglichst viele Eigenheiten der Mobiltelefone eingehen. So sind Touchscreen-Handys und Handys mit Volltastatur ebenso auf dem Plan der Entwickler, wie ganz normale Modelle. Das T-Mobile G1 demonstriert, was mit Android alles möglich ist. Flüssig sind Google-Services wie die Suche, aber auch Maps, ein Browser und Mail in die Nutzung integriert. Inhalte wie Telefonnummern oder Mailadressen werden ganz einfach an betreffende Anwendungen übergeben. Abzuwarten bleibt, ob Android mit diesem Schritt von Google nun auch auf einfachere Handys findet - oder ob es seine Stärken vor allem auf Smartphones ausspielen wird. Monday, October 20. 2008LG Prada II Handy - Mehr Luxus im zweiten Anlauf
Das Prada-Handy war eine der edleren Varianten des Handys mit Volltouchscreen. Während aber das Design voll überzeugte, war es schon beim Marktstart mit den Funktionen nicht auf der Höhe des technisch machbaren. Mit dem nun angekündigten neuen Prada-Handy wird einiges besser. Das Handy ist nun deutlich schneller bei Onlineanwendungen und bietet den Nutzern deutlich mehr Bedienkomfort.
Während bei dem ersten Prada-Handy alles über den Touchscreen lief, bietet LG nun die Wahl: Immer noch können die Nutzer alles per Touchscreen steuern, aber hinter dem großen Bildschirm verbirgt sich eine Volltastatur, die auch längere Textnachrichten und E-Mails in komfortabler Form ermöglicht. Neben der ausziehbaren Tastatur ist vor allem die Onlinekomponente deutlich besser. Mit HSDPA zieht jetzt mobiles Internet in Höchstgeschwindigkeit ein - bis zu 7,2 Mbit wird das neue Prada-Handy erreichen. Und WLAN macht in Empfangsgebieten noch schnelleres Surfen möglich. Bereits bei der ersten Ausgabe war die Kamera hochwertig. Eine Schneider-Kreuznach-Linse sorgte für gute Bildqualität, allerdings ließ die Auflösung mit 2 Megapixeln zu wünschen übrig. Mit 5 Megapixeln ist auch dieses Problem ausgebügelt. Der Rest bleibt im Wesentlichen gleich - der leistungsstarke Mediaplayer mit Unterstützung der wichtigsten Formate, der große, hochauflösende Bildschirm und das Design, bei dem Prada mehr, als nur den Namen spendiert hat, wurden nicht angetastet. Nur können stilbewusste Kunden sich diesmal auf ein Handy freuen, dass auch unter der Haube Luxus bietet. Tuesday, October 14. 2008Blackberry Storm - Sturm im Smartphone-Sektor
Der Name ist mutig, das Konzept allerdings auch: Mit dem Storm stellt Blackberry das erste eigene Smartphone, vor, dass Touchscreen gegen Tastatur tauscht. Da Blackberry vor allem als zuverlässige Bürohandys mit Volltastatur ihren Markt erobern konnten, ist das mindestens ein ungewöhnlicher Schritt. Aber der Hersteller weiß auch schon, wie man die Kunden für die neue Bedienung gewinnen will: Komfortable Extras wie beim iPhone, edle Präsentation und ein Touchscreen, der nachgibt wie eine Tastatur.
Klingt unmöglich, ist beim Blackberry Storm aber angeblich wirklich vorhanden: Nicht nur ein dezentes Klickgeräusch soll jede registrierte Eingabe begleiten, sondern das Display soll wirklich spürbar nachgeben. Das klingt nach einer ungewöhnlichen Innovation, und so kann man auf erste Tests der innovativen Blackberry-Lösung gespannt sein. Der integrierte Lagesensor hilft, damit das Handy dabei immer so ergonomisch wie möglich auftritt: Hält man das Handy quer, hat man die vollwertige QWERTZ-Tastatur zur Verfügung. Hochkant stellt das Storm auf das bekannte Design um, bei dem jede Taste zwei Buchstaben abdeckt, und die Eingabe per Wörterbuch interpretiert wird. Das Innenleben ist wenig überraschend ganz auf dem hohen Smartphone- Standard, den man mit Blackberry verbindet. Text kann hier durch die Anwendungen in die Zwischenablage kopiert werden, Office- Termin- und Mailanwendungen sind ein Herzstück des Handy, kein Nachgedanke. Außerdem kommt ein leistungsstarker Multimediaplayer, GPS, eine ordentliche Digicam und mit HSDPA und WLAN die ideale Onlineanbindung mit dem Handy. Damit könnte das Storm alle Anwender begeistern, die mehr als nur gutes Design suchen. Monday, October 6. 2008Samsung M8800 Pixon: Handy für Fotografen
Dass Handys längst mit herkömmlichen Digitalkameras mithalten können beweist das Samsung M8800 Pixon eindrucksvoll. Mit dem neuen Touchscreen-Handy bringt Samsung alle hochwertigen Details, die auch bei aktuellen Kompaktkameras auf dem Datenblatt stehen - und weil ein modernes Handy auch ein Taschencomputer ist, bringt das Samsung M8800 Pixon noch viele Funktionen rund ums Foto mit, die bei Digicams Fehlanzeige sind.
Bei den Leistungsdaten der integrierten Kamera des M8800 Pixon scheint alles zu stimmen: 8 Megapixel Auflösung, 16-facher Digitalzoom und zweistufiges Fotolicht wappnen die Kamera auch für schwierige Aufnahmebedingungen. Zusätzliche Funktionen hat die M8800 Pixon dazu nicht zu knapp: Der Autofokus ist keine Überraschung, aber dass mit Shake Reduction, Gesichts- und Lächelerkennung sowie einer Panoramafunktion alle Funktionen moderner Digicams an Bord sind, überrascht doch positiv. Ist ein Bluetooth-fähiger GPS-Empfänger vorhanden, kann der dazu für Geotagging eingesetzt werden, um jedem Bild Ortsinformationen anzuhängen. Aber als Handy mit Volltouchscreen und schnellem HSDPA-Onlinezugang hat das Samsung M8800 Pixon mehr zu bieten. Der Lagesensor kann Informationen der Handyausrichtung passend drehen - in Verbindung mit dem großen Bildschirm kann man so auch unterwegs prima Fotos präsentieren. Filme werden ebenfalls in voller Fernsehauflösung aufgezeichnet und finden per TV-Ausgang auf den Fernseher. Der integrierte Multimediaplayer unterstützt dazu gängige Musik- und Videoformate. Da ist auch der recht üppige interne Speicher von 200 Megabyte schnell voll. Allerdings wird per MicroSD-Karte bei Bedarf ganz einfach nachgerüstet. Ab dem Oktober kann man mit dem Samsung M8800 Pixon rechnen. Tuesday, September 30. 2008Das G1 bei T-Mobile - Das Google-Handy kommt
Google hatte noch ganz vornehm erklärt, mit Android entwickle man nur ein Betriebssystem für Handys, einsetzen sollten es dann andere. Das heißt natürlich nicht, dass man nicht an dem Einsatz beteiligt sein kann. Das kürzlich vorgestellte T-Mobile G1 ist dann auch eine gemeinsame Anstrengung von T-Mobile als exklusivem Vermarkter und Netzanbieter, HTC als eigentlichem Entwickler des Handys und natürlich Google als Lieferanten des Betriebssystems. Das neue Smartphone bläst zum Angriff auf das iPhone - und ist doch ganz anders.
Das G1 bietet mehr als nur einen Touchscreen. Hinter dem Touchscreen versteckt sich noch eine volle Tastatur, außerdem kann man einen Trackball unten am Gehäuse bedienen. Die Nutzerführung sieht beeindruckend einfach aus. Kurze Wisch- und Zeigebewegungen bringen alle wesentlichen Funktionen in Rekordzeit auf den Bildschirm. Vor allem als Onlinekünstler soll das G1 überzeugen. Natürlich besitzt es dafür Unterstützung von UMTS und WLAN. Welche Dienste genau auf dem deutschen Markt zur Verfügung stehen werden, ist noch nicht genau bekannt; das Handy kommt früh im nächsten Jahr. In den USA wird das Handy allerdings in Kombination mit Google Streetview zum Kompass, der immer genau den Weg zeigt. Dazu kann man Musik im Mp3-Format bei Amazon kaufen. Und für Anwendungen aller Art stehen natürlich die internetbasierten Google-Apps zur Verfügung. Damit sind alle, die jetzt schon Mails, Termine und Dokumente bei Google verwalten, die ideale Zielgruppe für das G1. Denn in Zukunft sind die Daten dann immer an derselben Stelle - online. Lästige Datensynchronisierung kann man sich dann ganz sparen. Saturday, September 13. 2008Samsung i640 - auch Smartphones können gut aussehen
Über Smartphones mit Volltastatur kann man viel gutes sagen. Aber wenn es um tolles Design geht, dann werden die Alleskönner oft von Designhandys abgehängt, die Funktionen für ein schlankeres Gehäuse und leichte Nutzerführung opfern. Samsung erkennt in dem Makel eine Marktlücke und stellt mit dem i60 ein Smartphone vor, dass vor allem auffällt, weil es so edel designt ist. Und auf den ersten Blick sieht man von der Tastatur gar nichts.
Wenn man erst nicht bemerkt, dass das Samsung i640 ein Slider ist, muss man sich dafür nicht schämen. Das neue Smartphone von Samsung ist nämlich der schmalste Slider der Welt. Und damit man vieles erreicht, ohne je die Tastatur zum Vorschein zu bringen, hat man dem Handy ein interessantes Bedienkonzept spendiert. Das i640 setzt auf ein berührungssensitives Navigationsrad, mit dem man schnell zu jeder wichtigen Funktion des Handy steuert. Auch die Schnelltasten sind angenehm groß. Mit 2,4 Zoll ist das Display auch für Smartphone- Maßstäbe groß genug. Und natürlich hat Samsung auch bei den Funktionen nichts ausgelassen. Ein Mediaplayer und die integrierte Kamera bringen Unterhaltung; vor allem als Arbeitsgerät ist das Handy aber überzeugend. Die Tastatur, volle Unterstützung für Push-Email, Instant Messaging und HSDPA machen das Handy zum mobilen Büroersatz. Mit komfortabler Unterstützung für Google Maps, Newsreader und den vielseitigen Softwaremöglichkeiten, die Windows Mobile 6 bietet, dürfte das i640 nicht nur auf den ersten Blick begeistern. Monday, September 8. 2008Innov8 - lustiger Name, rundes Smartphone
Auf den ersten Blick mag der Name des neuen Smartphones von Samsung seltsam aussehen. Aber auf englisch ausgesprochen klingt er nach “Innovate”, also nach Innovation. Und die hat das Samsung i8510 INNOV8, wie man das Handy auch nennen darf, nicht zu knapp an Bord. Besonders auf Fotos und Multimediafunktionen versteht sich das Symbian-Handy hervorragend. Eine 8-Megapixel-Digicam mit Fotolicht, Bildstabilisator und Lächelerkennung wird geboten. Auch Visitenkarten liest das Handy ein. Viele Nutzer könnten sich aber vor allem für den großen Touchscreen (2,8 Zoll) interessieren. Der verheißt nicht nur einfache Steuerung der vielen Funktionen, sondern ist auch die Bühne für den funktionsstarken Mediaplayer. Von Divx über Mp4 bis zu WMV kann das Handy alle wichtigen Videoformate abspielen. Und als besonderen Clou kann man dazu selbst aufgezeichnete Videos direkt auf dem Handy schneiden.
Online ist auch kein Problem für Samsungs Innov8: WLAN funktioniert ebenso wie HSDPA, und das gleich mit der maximalen Geschwindigkeit von 7,2 Mbit/s. Musik aller wichtigen Formate wird problemlos abgespielt. Der interne Speicher hält mit 8 Gigabyte lange, aber dank der Kompatibilität mit MicroSD-Karten bis 8 Gigabyte wird man so schnell nicht an Grenzen stoßen. Wo man schon bei Superlativen ist, hat man sich auch den GPS-Empfänger mit A-GPS nicht verkniffen. Und auch ein vollwertiger HTML-Browser und aktuelle Handyspiele mit 3D- Grafik sind bei dem Handy vorinstalliert. Wenn das neue Smartphone in natura hält, was es auf dem Datenblatt verspricht, dann haben wir es mit einem neuen Topmodell zu tun. Das Gerät wird sicher bald mit einem Handyvertrag zu entsprechenden Preisen im Handel erhältlich sein. Wednesday, August 27. 2008iPhone 3G geht weg wie warme Semmeln
Viele haben gewettert, dass das iPhone nur in kleinen Mengen vorrätig gewesen sei, und dass T-Mobile und Apple den Ansturm der Kunden besser hätten voraussehen können. Nun hat aber T-Mobile eine beeindruckende Zahl vorgelegt, mit der die Geschichte ganz anders aussieht: Stolze 120.000 iPhone 3Gs wurden bereits verkauft, über 75.000 davon allein in Deutschland. Offenbar waren durchaus viele Apple-Handys da, nur eben noch mehr Käufer. Und wer noch immer wartet, darf aufatmen - bald schon soll Nachschub kommen.
Im Gespräch mit dem Wochenmagazin Focus erklärte der Telecom-Chef, dass man schon bis zum Monatsende der hohen Nachfrage gerecht werden kann. Apple produziert auf Hochtouren, bringt das Handy allerdings auch in immer mehr Regionen der Welt auf den Markt. Damit kann es also sein, dass man das iPhone auch in Zukunft nicht einfach im Laden kaufen muss - aber solange die Wartezeiten nicht lang sind, dürfte sich eigentlich niemand beschweren. Schließlich ist das iPhone 3G kein Smartphone, wie jedes andere. Tuesday, August 19. 2008Nokia N78 - Musik hören, Musik schicken
Radio hören kann doch inzwischen fast jedes Handy. Aber Musik schicken? Und zwar nicht einfach per Bluetooth, sondern per UKW, um so Musik auf jedes alte Autoradio oder andere Empfangsgeräte zu bekommen - das ist eine der großen Stärken des Nokia N78. Aber die witzige Funktion ist bei dem Modell kein Gimmick. Mit schnellem Internet, starker Kamera und GPS ist das N78 ein offenkundiges Top-Modell.
Die Kamera ist ein guter Startpunkt, um die Stärke des Handys zu belegen: Nicht einfach nur 3,2 Megapixel, sondern brillante Carl- Zeiss-Optik, Modi von Makro bis Landschaftsaufnahme und eine kurze Auslöseverzögerung machen die Handykamera zur idealen Lösung für schnelle Fotos. Ähnlich sehen die Multimediafunktionen aus. Der Sound ist hervorragend, herkömmliche Kopfhörer können eingesteckt werden und dank erweiterbarem Speicher geht auch der Platz nie aus. Auch Surfen funktioniert astrein. Dank HSDPA und WLAN ist man immer schnell unterwegs, dank Safari-Engine werden Webseiten elegant dargestellt. GPS macht das Handy schließlich zum absoluten Topmodell. Monday, August 11. 2008Nokia E66: Zwei Handys, ein Gerät
Das sieht ja edel aus - denkt man fast zwangsläufig, wenn man den Slider aus polierten Edelstahl das erste Mal in die Hand nimmt. Und der Formfaktor dient hier eindeutig zur idealen Nutzbarkeit. Das Display ist nämlich äußerst groß. Und bei den vielen Businessfunktionen ist das auch nötig. So hat man Platz für die schnelle Navigation per GPS, Platz für das Surfen per WLAN oder HSDPA, und vor allem Platz für die E-Mails und den ausgefeilten Organizer mit Kontaktverwaltung und leistungsstarkem Kalender.
Aber das Nokia E66 hat auch eine ganz andere Seite. Wenn man nämlich einen einfachen Knopfdruck tätigt, dann springt das Handy vom Business- in den Privatmodus, und man kann sauber getrennt alle Vorteile des E66 im Multimediabereich nutzen. Und das E66 zeigt sich auch hier als großer Unterhalter. Mit Kamera, starkem Musikplayer und UKW-Radio vertreibt das Handy ganz schnell Langeweile. Aber davon sollte man sich nicht täuschen lassen - das E66 ist ein hervorragendes Businessgerät mit vollem Funktionsumfang. Friday, August 8. 2008Nokia N96 - Platz für alles
Irgendwo ist ja doch immer die entscheidende Schwäche versteckt, denkt der anspruchsvolle Nutzer und studiert die Datenblätter neu erscheinender Handys. Und dann das: das N96 von Nokia. Die erste große Stärke sorgt schon für Aussehen. 16 Gigabyte interner Speicherplatz! Das hat man bisher kaum gesehen. Und dann kommt auch noch ein Hot-swap-fähiger Steckplatz für MicroSD-Karten dazu. Damit ist der Speicher dann endgültig so flexibel, wie die Nutzer. Aber auch sonst kann das Handy so ziemlich alles, was gerade gefragt ist.
UMTS wundert niemanden mehr. Aber das N96 hat den Doppelschlag mit HSDPA und WLAN-Unterstützung, so dass man immer schnellstmöglich online unterwegs ist. Schnellstmöglich am Ziel ist man indes mit Nokia Maps und dem integrierten GPS-Modul. Wenn man sich noch von den Qualitäten des Videoplayers überzeugt, wird man spätestens sagen: Gut, dass der Bildschirm so groß ist! Und wer nicht so viele Videos streamen oder speichern will, der hat auch noch DVB-H-Unterstützung dazu. Von hochauflösender Digicam, komfortabler Bedienung und tollem Design wollen wir da gar nicht erst anfangen. Saturday, August 2. 2008Sony Ericsson W902: Walkman, Cybershot, alles
Bei Handys von Sony Ericsson hat man sich an dass W- für Walkman und an das C- für Cybershot ja gewöhnt. Aber das W902 bringt uns zu einem Dilemma. Es könnte nämlich beide Buchstaben verdienen! Eine hochwertige Kamera mit 5 Megapixeln Auflösung und zahlreichen Extras wie einem echten Makromodus und Panoramabildfunktion müssen sich schließlich nicht vor der Konkurrenz verstecken. Und das Modell ist rundum mit Topdaten gesegnet.
Auch die Walkmanfunktion ist erhaben: Tracks werden komfortabel sortiert, der Speicher ist reichlich weil erweiterbar, die Steuerung erfolgt über handliche Schnellknöpfe oder einfaches Schütteln des Handys. Dazu ist der Klang voll und der Bass satt. Stereo-Bluetooth und Radio mit RDS runden das überzeugende Paket ab. Aber mit zwei großen Stärken konnte sich Sony Ericsson offenbar nicht zufrieden geben. So surft das Handy dank HSDPA-Unterstützung auch rasend schnell, besitzt eine wirklich lange Akkulaufzeit und ein Display mit guter Auflösung. Ein wirklich edles Telefon also, auf das wir uns da im vierten Quartal freuen dürfen. |
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